Ein Schüler und eine Schülerin im Unterricht, die sich gerade melden

Rechnen/Mathematik in der Primarstufe

Ein guter Mathematikunterricht zeichnet sich nicht nur durch die Orientierung an den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler aus, sondern nimmt zudem Bezug auf die Kerncurricula sowie auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterrichtsgestaltung.

Ziel der angebotenen Fortbildungsreihen ist es, in verschiedenen Modulen wissenschaftliche, didaktische und methodische Anregungen für einen zeitgemäßen, kompetenzorientierten Mathematikunterricht in der Grundschule zu geben. Bei der selbstständigen Auseinandersetzung mit mathematischen Fragen sollen die Schülerinnen und Schüler beweglich und vernetzt mathematisch denken und handeln lernen.

Die Fortbildungsreihen tragen - insbesondere für Lehrkräfte, die Mathematik fachfremd in der Grundschule unterrichten - dazu bei, die Qualität im Mathematikunterricht der Grundschule und eine zeitgemäße Unterrichts- und Aufgabenkultur zu sichern.

Digitale Fachnachmittage Mathematik

Die digitalen Fachnachmittage Mathematik im Übergang von Klasse 4 zu Klasse 5 sollen den Schritt in die weiterführende Schule erleichtern, indem Schnittstellen aufgezeigt werden. 

Der erste digitaler Fachnachmittag thematisiert die Bedeutung von Sprache im Mathematikunterricht. Mathematisches Lernen ist in mehrfacher Hinsicht auch sprachliches Lernen, denn die Sprachkompetenz beeinflusst in einem erheblichen Maße die Mathematikleistungen. Mathematisches Lernen im Sinn eines Aufbaus mathematischer Konzepte ist ohne Sprachkompetenz nicht denkbar. Im Fachnachmittag werden die Besonderheiten der mathematischen Fach- und Bildungssprache und deren Bedeutung für das Erlernen mathematischer Konzepte herausgearbeitet.

Das Ziel des zweiten digitalen Fachnachmittags ist die Unterstützung von Lehrkräften beim Einsatz digitaler Werkzeuge im Mathematikunterricht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Medien und Künstliche Intelligenz zur kognitiven Aktivierung im Mathematikunterricht beitragen können und wo ihre didaktischen, fachlichen und ethischen Grenzen liegen. Ausgangspunkt ist die Bedeutung kognitiver Aktivierung als eine der drei Basisdimensionen guten Unterrichts. Im ersten Teil des Nachmittags werden ausgewählte Lern-Apps sowie KI-gestützte Anwendungen hinsichtlich ihrer Potentiale und Grenzen analysiert. Der zweite Teil nimmt die diagnostischen Möglichkeiten digitaler Werkzeuge sowie den reflektierten Einsatz generativer KI im Mathematikunterricht in den Blick. 

Bei Fragen 

Bei Fragen zum Mathematik im Anfangsunterricht und Mathehäppchen wenden sie sich bitte an: 

Jennifer Noack
E-Mail: Jennifer.Noack@schule.hessen.de 

Bei Fragen zum Mathematik im dritten und vierten Schuljahr und den digitalen Fachnachmittagen wenden Sie sich bitte an:

Lea Feil
E-Mail: Lea.Feil@schule.hessen.de

Bei Fragen zur Qualifizierung zur schulischen Ansprechperson für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen lernen und den MatheMeetings wenden Sie sich bitte an:

Kristina Wolf
E-Mail: Kristina.Wolf@kultus.hessen.de

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