Ein Junge sitzt mit erhobenen Händen am Boden und wird von zwei weiteren Kindern geschlagen und getreten.

Qualifikation für einen professionellen Umgang mit Gewaltsituationen

PART ® (Professional Assault Response Training) vermittelt das professionelle Handeln und den Umgang mit potenziell fremd aggressiven Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern.

Lesedauer:4 Minuten:

Professionell handeln in herausfordernden Situationen

Das Trainingsprogramm eröffnet professionelle Interventionswege für Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, deren Verhaltensweisen und Verhaltensauffälligkeiten sich manchmal in Gewalt ausdrücken können.

Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass Lehrkräfte, die einen systematischen Zugang zur Intervention bei gewalttätigem Verhalten haben, besser verhindern können, während herausfordernden, aggressiven oder gewalttätigen Zwischenfällen jemanden zu verletzen oder selbst verletzt zu werden.

PART®-Trainerausbildung 
 

Ablauf der Ausbildung

Phasen Phasen / Inhalte 
1. Teil: Präsenzblock (4-tägige Veranstaltung) 
Basisseminar mit vertiefenden Inhalten
2. Teil: Online-Schulung (1-tägige Veranstaltung)
Rechtliche Rahmenbedingungen für körperliche Interventionen und Informationen zum Lernen mit Erwachsenen 
3. Teil: Selbstlernphase (zirka 3-4 Stunden)
zur Vorbereitung der eigenen Abschlusspräsentation
4. Teil: Präsenzblock (3-tägige Präsenzveranstaltung)
Abschlusspräsentation, Inhalte zur Tätigkeit und Rolle als Trainer*in, Wiederholung körperliche Interventionen und der Implementierung
5. Teil: Online-Schulung (0,5-tägige Veranstaltung)
Unterstützung bei der Vorbereitung von Seminaren und der weiteren Implementierung

Nach der vollständigen und erfolgreichen Teilnahme erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das PART®-Inhousetrainer-Zertifikat. Das Zertifikat berechtigt dazu, PART®-Basisseminare und PART®-Auffrischungsseminare sowie fallbezogene Beratungen in der eigenen Einrichtung durchzuführen.

Anmeldung

Für jede Fortbildung steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Teilnehmen können Förderschullehrkräfte, die vornehmlich mit Lernenden in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und/oder körperlich motorische Entwicklung arbeiten. Pro Schule oder BFZ können maximal zwei Lehrkräfte fortgebildet werden.

Die Förderschulen und BFZ werden durch die Förderschul-Dezernentinnen und -Dezernenten über das Angebot informiert und melden ausgewählte Lehrkräfte direkt per E-Mail an:

Inklusion.LA@kultus.hessen.de

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