Grafik: Zahlen

Impulsvorträge

„Den Blick für die Mathematik schärfen – von Libellen und Adlern“

  • Schwerpunkt: Grundschulen und Fachschulen

Abstract

Das Wahrnehmen und Beobachten stellt für einen wichtigen Aspekt in der frühen mathematischen Bildung dar. Denn Beobachtungen bilden für die Fachkräfte einen wichtigen Ausgangspunkt, damit sie mathematisches Potenzial in alltäglichen (Spiel-)Situationen der Kindertagesstätte erkennen und Lernchancen aufgreifen können. Weiterhin ist das Wahrnehmen der individuellen mathematischen Fähigkeiten der Kinder in ihren Handlungen und Äußerungen notwendig, um die Kompetenzen der Kinder einschätzen und sie beim Lernen adaptiv unterstützen zu können.

Im Vortrag wird die Bedeutung von Beobachtung in der frühen mathematischen Bildung beispielhaft für den arithmetischen Lernprozess im Übergang vom Elementar- zum Primarbereich beleuchtet.

Referentin

Dr. Christiane Benz ist Professorin für Mathematik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Der Schwerpunkt ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit bildet die Gestaltung von mathematischen Lernprozessen im Elementar- und Primarbereich. 

Die Erforschung und Förderung mathematischer Basiskompetenzen in der frühen mathematischen Bildung, insbesondere auf der Förderung strukturierender Mengenwahrnehmung und nicht-zählender Anzahlbestimmungsprozesse sind ihr ein besonderes Anliegen. 

„Digitalisierung im Mathematikunterricht – vielfältig. kreativ. kooperativ.“

  • Schwerpunkt: Sekundarstufe I

Abstract

D4 als Zusammenspiel von Didaktik, Differenzierung, Digitalisierung und Diagnostik steht paradigmatisch für die aktuellen Herausforderungen, der sich Bildung und jegliches fachliche Lernen zu stellen hat.

  • Wir brauchen beim Lernen und Lehren Differenzierung mit einer gezielten Diagnostik, um den individuellen Potenzialen und Bedarfen angemessen begegnen zu können. Dazu ist es wichtig, um die Potenziale und Grenzen der digitalen Diagnose-Angebote zu wissen.
  • Wir brauchen für Unterricht eine Didaktik als Verknüpfung der Perspektiven aus Wissenschaft und Schulpraxis, um zum Beispiel für kognitive Aktivierung statt instruktivem Vermitteln in den verschiedenen Unterrichtsphasen gestärkt zu sein.
  • Wir brauchen für die Bildung in der digitalen Welt den Überblick über die Chancen und Grenzen der Digitalisierung.

Der Vortrag rückt dieses Zusammenspiel in den Fokus, betrachtet es aus der Perspektive der Digitalisierung und konkretisiert es anhand von Unterrichtsbeispielen aus der Sekundarstufe und Forschungsergebnissen. Dabei gilt es die Vielfalt der Medien im Blick zu behalten, die eigene Kreativität beim Medieneinsatz als Weg und Ziel zugleich wahrzunehmen. Die Medien bieten sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern die Chance Kooperation statt Vereinzelung in der digitalen Welt zu erleben. 

Referentin

Prof. Dr. Bärbel Barzel, Professorin für Mathematik an der Universität Duisburg-Essen, hat sich auf die Didaktik der Mathematik spezialisiert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen den Einsatz digitaler Mathematikwerkzeuge, die Professionalisierung von Lehrkräften sowie die Bildungsgerechtigkeit im Mathematikunterricht. Sie ist Mitglied im Leitungsteam des Lehrerfortbildungsprojekts „Teachers Teaching with Technology (T3)“ und leitet die Abteilung Sekundarstufe I des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik (DZLM).

Bei Fragen

Für organisatorische Fragen zum Kongress steht Ihnen das Tagungsbüro der Hessischen Lehrkräfteakademie zur Verfügung.

Grafik: Zahlen

Tagungsbüro

Mathematik-Kongress D⁴

Differenzierung, Didaktik, Digitalisierung und Diagnose im Mathematikunterricht

Der Mathematik-Kongress ist ein Angebot des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen in Kooperation mit der Hessischen Lehrkräfteakademie.