Wer unterrichtet, weiß: Lernende sind im Unterricht mal im Stand-by-Modus, mal im Lernmodus. Wie gelingt es, Lernende zu motivieren und zu aktivieren?
Externe Motivationen als Anreizsysteme auf der Oberfläche sind nur kurzfristig wirksam. Langfristig wirksam ist das, was die internen Belohnungssysteme als Erfolge ausweisen.
Wenn Lernende Aufgaben erfolgreich bewältigen, werden Glückhormone ausgeschüttet und es stellt sich ein befriedigendes Heureka-Gefühl ein. Lernende brauchen dazu kalkulierte Herausforderungen, die sie mit Anstrengung erfolgreich bewältigen können. Daraus folgt die Devise: Nicht nach unten homogenisieren, sondern nach oben heterogenisieren.
Im Vortrag wird ein Konzept zur Entwicklung von flexiblen Lernumgebungen vorgestellt, um individuellen Unterschieden und Potenzialen gerecht zu werden. Das Konzept wird an mehreren Beispielen aus der Praxis des MINT-Unterrichts dargestellt.