Die aktuellen PISA-Ergebnisse stellen Lehrkräfte der Sekundarstufe vor eine drängende Frage: Was kann ich in meinem Unterricht tun, um die Lesekompetenz meiner Schülerinnen und Schüler wirksam zu stärken? Denn auch in der Sekundarstufe begegnen Lehrkräften täglich Jugendliche, die stockend lesen, Texte nicht verstehen oder dem Lesen schlicht nichts abgewinnen können. Was steckt dahinter und was kann Unterricht hier leisten?
Die Fortbildungsreihe lädt Sie ein, genau diesen Fragen nachzugehen: fundiert, praxisnah und mit Blick auf den konkreten Unterrichtsalltag.
In Fachvorträgen und vertiefenden Workshops erhalten Sie einen systematischen Einblick in die Grundlagen eines altersgerechten sowie eines verzögerten Leseerwerbs und gewinnen Orientierung für eine differenzierte Leseförderung im Regelunterricht und im Förderunterricht. Sie lernen informelle und formelle Verfahren zur Erfassung von Leseflüssigkeit und Leseverstehen kennen und erproben, wie sich Daten aus standardisierten und feindiagnostischen Instrumenten interpretieren und in konkrete unterrichtliche Konsequenzen übersetzen lassen.
Darüber hinaus werden empirisch abgesicherte Unterrichtsmethoden vorgestellt, die nachweislich dazu beitragen, die Leseflüssigkeit und das Leseverstehen der Schülerinnen und Schüler zu steigern – verbunden mit praktischen Hinweisen zur Implementierung in den Deutschunterricht.
Den Abschluss der Fortbildungsreihe bildet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Cornelia Rosebrock, die grundlegende Erkenntnisse der Lesemotivationsforschung vorstellen und zentrale Aufgaben für den Lese- und Literaturunterricht in der Sekundarstufe I formulieren wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, diese Impulse in Workshops zu vertiefen und für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.