Nachhaltigkeit und Ernährung

Spannender Lesestoff, Leuchtturmprojekte von Schulen oder Initiativen sowie hilfreiche Tipps zur praktischen Umsetzung nachhaltigen Handelns sollen dazu ermutigen, das Thema Nachhaltigkeit in den Schulalltag zu integrieren – in die Pausen- und Mittagsverpflegung genauso wie in das pädagogische Konzept.

Wird die gesamte Schulgemeinde für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert, können im Alltag bewusstere Ernährungs- und Konsumentscheidungen getroffen werden.

Wir beleuchten die 7 verschiedenen Grundsätze für eine nachhaltige (Vollwert-) Ernährung (nach Koerber et al. 2012), die sich auch im DGE-Standard für die Schulverpflegung wiederfinden und geben Ihnen zu jedem Thema ein paar grundlegende Informationen und passende Impulse mit auf den Weg!

Diese Seiten werden sich laufend erweitern. Es lohnt sich, immer wieder vorbeizuschauen!

7 Grundsätze

CP Nachhaltigkeit und Ernährung Vernetzungsstelle Schulverpflegung

Verschiedenes Obst und Gemüse sowie Eier und Milchprodukte
Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel (überwiegend lacto-vegetabile Kost)
Die Reduktion des Konsums tierischer Lebensmittel (insbesondere Fleisch) ist nicht nur für unsere Gesundheit von Vorteil (vgl. DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung), auch im Umweltkontext hat eine überwiegend pflanzenbetonte Ernährung positive Effekte.
Ein Tisch mit verschiedenen Bio-Lebensmitteln; zudem ein Schild mit dem Schriftzug "Bio"
Ökologisch erzeugte Lebensmittel
Die ökologische Landwirtschaft ist eine klimafreundliche Anbaualternative, da Boden-, Arten-, Gewässer- und Tierschutz im Vordergrund stehen. Bio-Lebensmittel verfügen zudem meist über einen höheren Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, welche einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit haben.
Zwei Birnen mit roten Bäckchen in den Händen eines älteren Landwirts
Regionale und saisonale Erzeugnisse
Durch den Konsum regionaler und saisonaler Nahrungsmittel unterstützen wir kürzere Transportwege und entlasten damit das Klima. Ein Mehrwert zeigt sich auch im Geschmack, denn regionale Lebensmittel werden erst bei vollständiger Reife geerntet – das riecht und schmeckt man!
Schneiden einer roten Zwiebel
Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel
Je naturbelassener unsere Speisen sind, desto mehr gesundheitsförderliche Substanzen enthalten diese. Außerdem ist der Energieverbrauch und Schadstoffausstoß bei geringerer Verarbeitung niedriger und damit besser für unser Klima.
Bananenbauer, der gerade eine Staude Bananen auf seinem Rücken trägt
Fair gehandelte Lebensmittel
Der Kauf fair gehandelter Lebensmittel garantiert unter anderem das Verbot von Kinderarbeit und fördert die Infrastruktur in den Herkunftsländern. Ungefähr zwei Drittel aller Fair-Trade-Produkte sind zudem ökologisch-zertifizierte Produkte. Die schulische Ernährungsbildung kann bewusstere Konsumentscheidungen fördern und einen wichtigen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit rund um den Globus leisten.
Ressourcensparendes Haushalten bei der Zubereitung von Speisen
Ressourcenschonendes Haushalten
Ein Großteil der Lebensmittel, die wir jeden Tag wegwerfen, ist noch verzehrbar. Die Reduktion der Lebensmittelverschwendung ist demnach eine wichtige Stellschraube im Einsatz für das Klima. Auch in der Schule wird bereits an vielfältigen Lösungsansätzen gearbeitet, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Essensausgabe in einer Schulmensa
Genussvolle und bekömmliche Speisen
Freude am gemeinsamen Essen und Genuss der Speisen sind wichtige Aspekte, die auch im schulischen Kontext die Akzeptanz für die Verpflegung steigern und auf diese Weise den Speisenrücklauf und damit die Lebensmittelabfälle reduzieren können.

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