Informieren und Vorbereiten

Eine gezielte Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Zentralen Lernstandserhebungen durch das Üben der Aufgaben oder Fokussierung auf die angekündigten Inhaltsbereiche ist nicht erforderlich. Es ist aber sinnvoll, die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die Zentralen Lernstandserhebungen zu informieren.

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Eine Lehrerin, die gerade ein paar Schülerinnen und Schülern konzentriert etwas erklärt

Informationen für Eltern

Für die Information der Eltern bietet sich das Informationsblatt für Eltern an. Neben einer ausführlichen deutschen Version, stehen Übersetzungen in Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und Arabisch zur Verfügung.

Außerdem wird eine Präsentation zur Verfügung gestellt, die beispielsweise im Rahmen eines Elternabends eingesetzt werden kann.

Das Verfahren der Zentralen Lernstandserhebungen ist mit dem hessischen Datenschutzbeauftragten abgestimmt und unterliegt den Richtlinien des Datenschutzes. In dem Verfahren werden keine personen- bzw. schulbezogenen Daten weitergegeben.

Bitte nicht üben!

Das Üben für die Zentralen Lernstandserhebungen ist nicht erforderlich. Eine Vorbereitung im Sinn des Sich-Vertrautmachens der Schülerinnen und Schüler mit den Formaten und dem Ablauf ist dagegen sinnvoll.

Die Zentralen Lernstandserhebungen beziehen sich im Unterschied zu Klassenarbeiten nicht auf die unmittelbar vorher im Unterricht erarbeiteten Inhalte. Ein kurzfristiges Üben von Aufgaben ist deshalb nicht erforderlich, weil mit den Zentralen Lernstandserhebungen zurückgemeldet werden soll, welche Kompetenzen die Klasse langfristig erworben hat.

Einstimmung der Schülerinnen und Schüler auf die Tests

Die Schülerinnen und Schüler sollten auf typische Aufgabenformate (wie zum Beispiel Multiple-Choice-Aufgaben) vorbereitet sein und auf die speziellen Bedingungen der Durchführung (Dauer, Ablauf) hingewiesen werden.

Die Klasse sollte darüber informiert werden, dass

  • es leichte und schwierige Aufgaben gibt,
  • man sich nicht mit schwierigen Aufgaben aufhalten, sondern leichter zu lösende vorrangig bearbeiten soll,
  • neuartige Aufgaben vorkommen können, die noch nicht behandelt wurden,
  • Inhaltsbereiche wechseln können (Zum Beispiel: Lesen – Zuhören – Lesen – Zuhören),
  • die Aufgabenstellungen genau gelesen werden sollen,
  • bei mehreren Antwortmöglichkeiten alle Alternativen zu lesen und zu prüfen sind (und evtl. auch nach dem Ausschlussprinzip zu entscheiden ist),
  • nur in Teilen richtige Lösungen nicht berücksichtigt werden und nur das bewertet wird, was in der Aufgabe gefordert wurde,
  • die Ergebnisse der Zentralen Lernstandserhebungen nicht benotet werden,
  • die Aufgaben dennoch sorgfältig bearbeitet werden sollen, um eine Rückmeldung über den (eigenen) Lernstand zu erhalten.

Auch effektive Bearbeitungsstrategien können gemeinsam besprochen werden. Hilfreich ist hierzu das Informationsblatt für Schülerinnen und Schüler.

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