Mit den Abschlussprüfungen endet die pädagogische Ausbildung

Die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, die die Zweite Staatsprüfung oder die Prüfung zum Erwerb der Lehrbefähigung in arbeitstechnischen Fächern bestanden hat, ist mit Ablauf des einundzwanzigsten Monats seit Beginn der pädagogischen Ausbildung aus dem Vorbereitungsdienst zu entlassen.

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Eine Gruppe von LiVs in einem Klassenraum, die den Betrachter anschaut

Verkürzung oder Verlängerung der pädagogischen Ausbildungszeit

Bei einer Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildung ist eine Lehrkraft im Vorbereitungsdienst mit Ablauf des Monats, in dem sie die Zweite Staatsprüfung oder die Prüfung zum Erwerb der Lehrbefähigung in arbeitstechnischen Fächern bestanden hat, aus dem Vorbereitungsdienst entlassen. Eine Entlassung erfolgt frühestens mit dem Ablauf des zwölften Monats seit Beginn der pädagogischen Ausbildung. 

Beantragt eine Lehrkraft im Vorbereitungsdienst nicht innerhalb einer Woche nach dem Nichtbestehen der Wiederholungsprüfung die Zulassung zu einer zweiten Wiederholungsprüfung oder wurde sie nicht zur zweiten Wiederholungsprüfung zugelassen, ist sie aus dem Vorbereitungsdienst entlassen. Im ersten Fall erfolgt die Entlassung mit Ablauf des Monats, in dem die Frist zur Beantragung einer zweiten Wiederholungsprüfung abläuft, im zweiten Fall mit Ablauf des Monats, in dem der Lehrkraft die Entscheidung über die Nichtzulassung zu einer zweiten Wiederholungsprüfung bekannt gegeben wird.

Weitere Gründe für eine Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst

Lehrerinnen und Lehrer sind aus dem Vorbereitungsdienst entlassen, wenn zum wiederholten Mal in der Prüfung ein Täuschungsversuch unternommen wurde oder in der Wiederholungsprüfung getäuscht oder versucht wurde zu täuschen. Die Entlassung erfolgt dann mit Ablauf des Monats, in dem die genannten Tätigkeiten erfolgt sind.

Darüber hinaus sind angehende Lehrerinnen und Lehrer zu entlassen, wenn mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass sie das Ausbildungsziel nicht erreichen werden. Dies trifft zum Beispiel beim Fehlen der gesundheitlichen Eignung zu, was durch ein amtsärztliches Gutachten nachzuweisen ist, aber auch, wenn ein nicht bestandenes Modul eines Hauptsemesters nicht oder nicht mehr ausgeglichen werden kann. 

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