Informationen zur Zweiten Staatsprüfung angesichts der aktuellen Corona-Lage

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Informationen und Hinweise zur Zweiten Staatsprüfung.

iStock-Oakozhan_678234996.jpg

Rotes Ausrufezeichen auf grauem Hintergrund

KMK-Beschluss

Absichtserklärung zur Umsetzung der Zweiten Staatsprüfung auf der Grundlage des KMK-Beschlusses

Die Kultusministerkonferenz betont zur Schaffung von Planungssicherheit sowie mit Blick auf die Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2020/21:

  1. Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Vorbereitungsdienst, die im Jahr 2020 ihre (Zweite) Staatsprüfung ablegen, sollen keine Nachteile aufgrund von Maßnahmen des Infektionsschutzes im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus haben.
     
  2. Sollten im weiteren Verlauf des Schuljahres 2019/2020 unterrichtspraktische Prüfungen im Rahmen von Staatsprüfungen in schulischen Lerngruppen nicht oder nicht im geforderten Mindestumfang möglich sein, stehen andere Prüfungsformate bzw. Prüfungsersatzleistungen der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse unter den Ländern gemäß der „Regelungen und Verfahren zur Erhöhung der Mobilität und Qualität von Lehrkräften …“ (Beschluss der KMK vom 07.03.2013 i. d. g. F.) nicht entgegen. Darüber hinaus haben die Länder die Möglichkeit, für das Ergebnis der (Zweiten) Staatsprüfung Vorleistungen aus dem Vorbereitungsdienst stärker als bisher zu berücksichtigen.

Wir beabsichtigen, sobald die Corona-Verordnung verabschiedet ist, die Note zum Ausbildungsstand und die Durchführung der Zweiten Staatsprüfung folgendermaßen durchzuführen:

  1. Die Note zum Ausbildungsstand beträgt 60% der Gesamtnote. Diejenigen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, bei denen das Modul im Prüfungssemester aufgrund durchgeführter Unterrichtspraxis bewertet werden kann, können die 60% vollständig einbringen. Für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, bei denen kein Unterrichtsbesuch vorliegt, wird die Bewertung des Moduls im Prüfungssemester anhand des Durchschnitts der übrigen sieben Module berechnet.
     
  2. Der Anteil der Zweiten Staatsprüfung an der Gesamtnote beträgt 40%. Dieser setzt sich aus zwei Ersatzleistungen und zugehöriger Erörterung mit je 15 % sowie der mündlichen Prüfung gemäß § 51 HLbGDV mit 10 % zusammen. Die Ersatzleistungen sind je zwei schriftliche Unterrichtsentwürfe, die in einem Reflexionsgespräch auf der Basis der Vorbereitung erörtert und benotet werden. Die Erörterung beider Unterrichtsentwürfe dauert ca. 60 Minuten.
Bei Rückfragen

Bei Fragen zur Zweiten Staatsprüfung wenden sich Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst bitte an Ihr zuständiges Studienseminar.

Bitte informieren Sie sich auch regelmäßig über die Internetseiten der Studienseminare und der Hessischen Lehrkräfteakademie über aktuelle Entwicklungen. 

SERVICE