PART®-Trainerausbildung – Qualifikation als Multiplikatoren im professionellen Umgang mit Gewaltsituationen

PART ® (Professional Assault Response Training) vermittelt das professionelle Handeln und den Umgang mit potenziell fremd aggressiven Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern.

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Gewalttätige Kinder

Professionell handeln in herausfordernden Situationen

Das Trainingsprogramm eröffnet professionelle Interventionswege für Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, deren Verhaltensweisen und Verhaltensauffälligkeiten sich manchmal in Gewalt ausdrücken können.

Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass Lehrkräfte, die einen systematischen Zugang zur Intervention bei gewalttätigem Verhalten haben, besser verhindern können, während herausfordernden, aggressiven oder gewalttätigen Zwischenfällen jemanden zu verletzen oder selbst verletzt zu werden.

Ziele und Inhalte

Die 7-tägige Trainerausbildung ist in zwei Module (ein Basismodul und ein Trainermodul) aufgeteilt. Das Basismodul vermittelt die Vorbeugung von Eskalationen durch Sicherheit vermittelndes Auftreten und vorausschauendes Handeln und Entwicklung von Deeskalations-Strategien, um einen für beide Seiten verletzungsfreien Ausgang bei körperlichen Auseinandersetzungen zu erwirken. Im Trainermodul lernen Sie die Planung und Durchführung von PART®-Basisseminaren in der eigenen Einrichtung.

Basismodul Trainermodul
  • Reflexion des Arbeitsumfelds und der eigenen Professionalität
  • Umgang mit Aggression und Gewalt: Auslöser und Interventionstechniken
  • Planung und Durchführung von PART®-Basisseminaren in der eigenen Einrichtung
  • Evaluation von Kriseninterventionen
  • Erfahrungsaustausch der PART®-Inhouse Trainerinnen und Trainer

Nach der vollständigen und erfolgreichen Teilnahme erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das PART®-Inhousetrainer-Zertifikat. Das Zertifikat berechtigt dazu, PART®-Basisseminare und PART®-Auffrischungsseminare sowie fallbezogene Beratungen in der eigenen Einrichtung durchzuführen.

Anmeldung

Für jede Fortbildung steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Teilnehmen können Förderschullehrkräfte, die vornehmlich mit Lernenden in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und/oder körperlich motorische Entwicklung arbeiten. Pro Schule oder BFZ können maximal zwei Lehrkräfte fortgebildet werden.

Die Förderschulen und BFZ werden durch die Förderschul-Dezernentinnen und -Dezernenten über das Angebot informiert und melden ausgewählte Lehrkräfte direkt per E-Mail (LA.Inklusion@kultus.hessen.de) an. 

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